St. Ursula

St. Ursula ist die Dorfkirche Pellheims und ehemalig selbstständige Pfarrei und gründete 2011 mit M. Himmelfahrt, St. Jakob und Mitterndorf den Pfarrverband St. Jakob. Sie befindet sich in der Dorfstraße und besitzt eine zentrale Lage im Dorf. Gottesdienste finden in der Regel jeden Sonntag um 08:30 statt. Für genauere Informationen s.u.

Geschichte

Die Kirche St. Ursula wird (wie der Ort selbst) im Jahre 807 zum ersten Mal schriftlich nachweisbar in einer Schenkungsurkunde erwähnt, auch der vielleich erste Priester Oadalker wird genannt. Seit der Konradinischen Matrikel (ein Verzeichnis aller Kirchen im Bistum Freising) von 1315 ist Pellheim als Pfarrei mit fast lückenloser Liste aller bisheriger Pfarrer nachweisbar. Damals gab es die beiden Filialkirchen in Unterbachern und Arzbach. Als Folge der Reformation durch Luther gab es im 16. Jahrhundert in vielen Gemeinden Besuche durch den Bischof um die katholische Reinheit der verbreiteten Lehre zu überprüfen. Der damalige Pfarrer Peuschel in Pellheim konnte den bischöflichen Gesandten überzeugen, obwohl er ein Kind hatte. Auch die Gläubigen waren „allerlai frembder religion unverdacht“, also katholisch geblieben, auch der gute Zustand des Gotteshauses wurde festgestellt.

Ein zur Zeiten der Gotik fertiggestellter Kirchenbau kam wohl hauptsächlich während des dreißigjährigen Krieges so weit herunter, dass man sich zu einem Neubau entschloss. Der heutige Kirchenbau wurde 1689 erbaut, die mittelalterlichen Mauern und der gotische Turm wurden in den Neubau miteinbezogen, geweiht wurde die Kirche 1710 vom Fürstbischof von Freising, Franz Ecker. In den Folgejahren werden ebenso ein neuer Pfarrhof inklusive neuem Pfarrstadel gebaut. Eine Renovierung aus dem Jahre 1818 ist bekannt, der Innenraum wurde zum letzten Mal 1965 renoviert.

Eine detaillierte Beschreibung der Geschichte findet sich auf kirchenundkapellen.de von Hans Schertl.

 

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